Gebäude der Wiener Volksoper © Volksoper Wien, Logo VOF
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Frühlingskonzert bei Lehár

Wer konnte auch ahnen, dass Mitte März winterliche Temperaturen in Wien herrschen und den Programmtitel „Frühlingskonzert“ parodieren würden. Die wetterresistenten Besucher, die den Saal im Lehar-Schlössl bis auf den allerletzten Platz füllten, hatten ihr Kommen nicht zu bereuen. Das von den Wiener Volksopernfreunden organisierte Konzert war ein voller Erfolg. Elisabeth Schwarz, Anita Götz, Martina Mikelic und Vincent Schirrmacher – aufmerksam begleitet von Thomas Böttcher, Chordirektor der Volksoper, der auch für das Programm verantwortlich war – boten einen bunten Reigen aus Oper, Operette und Wienerlied, bei dem auch die Jahresregenten Verdi und Wagner („Träume“ aus den Wesendonck-Liedern) nicht fehlen durften. Elisabeth Schwarz eröffnete mit einer Arie aus „Romeo et Juliet“ von Gounod, Anita Götz war eine herrlich hinterhältige Norina („Don Pasquale“), Martina Mikelic sang ergreifend die Arie der Magdalena aus dem „Evangelimann“ uns Vincent Schirrmacher konnte beim Lamento des Frederico tenoralen Schmelz verströmen lassen. Wienerisches dann nach der Pause und Szenen aus der „Fledermaus“ zum krönenden Abschluss. Die vier jungen SängerInnen konnten an diesem Abend nicht nur ihre stimmlichen Qualitäten unter Beweis stellen sondern zeigten auch, welches künstlerische Potential in der so oft unterschätzten Volksoper steckt.

(Online-Merker)

VOF-Fruehlingskonzert_Boettcher

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