Gebäude der Wiener Volksoper © Volksoper Wien, Logo VOF
Gebäude der Wiener Volksoper © Volksoper Wien, Logo VOF

Volksopernfreunde vergeben Nachwuchssängerpreis

Seit seiner Gründung vor nunmehr 15 Jahren ist es ein erklärtes Ziel unseres Vereines, Nachwuchssänger zu fördern. Von Anfang an wird daher der Kinderchor durch eine jährliche Spende unterstützt. In unseren Konzerten haben wir aufstrebenden jungen Ensemblemitgliedern die Möglichkeit geboten, sich mit ausgewählten Arien oder Ensembleszenen den Volksopernfreunden auch außerhalb des Repertoires zu präsentieren.

Jetzt möchten wir einen Schritt weiter gehen. Der Vorstand der Volksopernfreunde hat beschlossen, einen Nachwuchssängerpreis ins Leben zu rufen, der im Rahmen der jährlichen Generalversammlung im Juni verliehen werden soll.

Preisträgerin oder Preisträger kann werden, wer für diese Spielzeit als SolistIn direkt von einer Hochschule oder Universität an die Volksoper engagiert worden ist oder maximal die dritte Saison im Haus am Gürtel singt oder vor der Volksoper an keinem vergleichbaren (oder größeren) Haus im Engagement war. Wichtig ist, dass Künstler, die diese Rahmenbedingungen erfüllen, auch größere und für das Stück wesentliche Rollen singen.

Die Frage, was denn eine „größere“ oder „für das Stück wesentliche“ Rolle ist, kann auch von engagierten und langjährigen Operetten- oder Opernfreunden nicht so einfach  beantwortet werden. Sind es doch oft auch kurze Partien, die für ein Stück wichtig sind –  die Rolle des Ministers im „Fidelio“ zum Beispiel, oder die Marzellina im „Figaro“, oder der Komtur in „Don Giovanni“, oder die Manja in der „Gräfin Mariza“, oder die Jente in „Anatevka“. Die Liste der Beispiele könnte noch nahezu unbegrenzt fortgesetzt werden. Und welches sind vergleichbare Theater? Da fallen uns ganz spontan in München das Gärtnerplatztheater oder in Berlin die Komische Oper ein oder auch die Oper in Graz. Und wer zunächst in der so genannten Provinz so erfolgreich gesungen hat, dass der Weg in die Volksoper und zu wichtigen Rollen geführt hat, kann vermutlich in die engere Wahl für den Preis kommen.

Über die Vergabe des Preises wird der Vorstand voraussichtlich im Mai entscheiden. Wir laden daher alle Volksopernfreunde ein, uns Sängerinnen oder Sänger zu nennen, die den Besuchern der Volksoper positiv aufgefallen sind und den Kriterien entsprechen. Der Preis soll ja ein Publikumspreis sein und nicht von einer Fachjury vergeben werden. Wir freuen uns auf eine e-Mail (volksopernfreunde@outlook.com) oder Post an unsere Vereinsadresse (Wiener Volksopernfreunde, c/o Dr. Oliver Thomandl, Goldschlagstraße 84/1/37, 1150 Wien)

 

Der Vorstand der Volksopernfreunde

Berichte

Mit freundlicher Unterstützung von: